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Lebensgefahr: Befahren der Isar vorübergehend verboten

Quelle: Landratsamt München
12.08.2019 08:14 Uhr
Bei der Kollision mit diesem Baumstamm droht Lebensgefahr (Foto: Freiwillige Feuerwehr Straßlach)
Bei der Kollision mit diesem Baumstamm droht Lebensgefahr (Foto: Freiwillige Feuerwehr Straßlach)
Landkreis München

Knapp unter der Wasseroberfläche liegender Baumstamm bringt Boote zum Kentern – Befahren der Isar zwischen Dürnsteiner Brücke und Kraftwerk Mühltal bis auf Weiteres verboten


Die Gefahr lauert nur wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche: Für Bootsfahrer nicht sichtbar liegt ein angeschwemmter Baumstamm zwischen der Dürnsteiner Brücke und dem Kraftwerk Mühltal quer im Wasser. Er hat am heutigen Spätnachmittag bereits mehrere Boote zum Kentern und deren Insassen in Lebensgefahr gebracht. Bis die Gefahr beseitigt werden kann, darf das betroffene Teilstück nicht befahren werden.

Die Gefahr ist mehr als heimtückisch, denn von weitem ist der Baumstamm nicht zu sehen. Macht man dann Bekanntschaft mit dem querliegenden Baum ist es bereits zu spät – Gummiboote reißt er schnell auf und bringt auch andere Boote leicht zum Kentern. Mehrere Notfalleinsätze haben sich am Sonntagnachmittag deshalb schon ereignet.

Da es sich als schwierig herausgestellt hat, den Baumstamm unmittelbar zu entfernen, hat die Freiwillige Feuerwehr Straßlach zunächst alle weiteren Bootsfahrer gewarnt und zum Ausstieg aufgefordert – nicht immer mit Erfolg.

Allgemeinverfügung erlassen Um Wassersportler und Rettungskräfte nicht weiter zu gefährden, hat das Landratsamt München nun eine Allgemeinverfügung erlassen und das Befahren der Isar zwischen der Dürnsteiner Brücke und dem Kraftwerk Mühltal bis auf Weiteres komplett untersagt.

Sobald die Gefahrensituation behoben ist, soll das Bootsfahrverbot wieder aufgehoben werden. Die Öffentlichkeit wird darüber schnellstmöglich informiert.

---Update vom 13.08.2019---
Die ursprünglich für heute anvisierte Bergung des Baumstamms ist aufgrund der heftigen Regenfälle vergangene Nacht verbunden mit einem Anstieg des Abflusses in der Isar in der Ausleitungsstrecke derzeit nicht möglich. Eine Bergung ist laut Auskunft der beauftragten Spezialfirma frühestens ab Freitag möglich.



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